Atomausstieg - Stromsparen - verblüffend einfach
* Der Atomausstieg bringt verstärkt das Thema Stromsparen
ins Gespräch. An die einfachste, sicherste und schnellste Methode
die sofort!!! durchführbar ist, denkt keiner - dabei liegt
sie auf der Hand.
* Es ist die Reduzierung der Netzspannung (Haushaltsstrom) von
derzeit 230 auf 220 Volt.
Im Folgenden soll das näher erläutert werden:
* Von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt wurde vor etwa 20
Jahren die Netzspannung von 220 auf 230 Volt erhöht. Es geschah
angeblich aus Gründen der europaweiten Vereinheitlichung. Der
Hintergedanke der Energieerzeuger, durch diese Maßnahme den
Stromverbrauch zu erhöhen, war vielen nicht klar.
* Die Briten haben die Umstellung auf 230 Volt nicht mitgemacht.
Ihre Netzspannung betrug 240 Volt. Sie hätten die Spannung
reduzieren müssen und demzufolge auch weniger Strom verkauft.
* Der Anstieg des Stromverbrauches ist damals von vielen nicht
wahrgenommen worden. Warum das so ist liegt daran, weil der Verbrauch
eines Haushaltes von Monat zu Monat nie genau gleich ist. Wenn die
Wohnung im Urlaub leer steht, wird gar kein Strom verbraucht. Oder
es werden neue Geräte und Lampen angeschafft, alte kommen weg.
Die Anzahl der Personen im Haushalt ändert sich. Es zieht jemand
aus oder es kommt jemand neu dazu. Die Lebensumstände ändern
sich. Es muß öfter oder weniger oft gewaschen werden.
Oder die Winter sind unterschiedlich kalt...
Wenn die Fallzahlen aber groß sind, etwa die Haushalte einer
ganzen Stadt, so werden die Energieversorger sehr wohl einen Vergleich
anstellen können, jedoch nicht der einzelne Haushalt. Denn
die Streuung der monatlichen Verbrauchszahlen ist hier zu stark.
Ein statistischer Mittelwert ist für den Laien schwer zu erkennen.
Gleichzeitig mit der Spannungserhöhung wurde fast überall
das Tarifsystem geändert, sodaß ein Kostenvergleich schwer
möglich war. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
* Was hinzukommt ist die Tatsache, daß die Geräte im
Zuge der technischen Entwicklung mit weniger Strom auskommen. Ganz
früher waren Radios und Fernseher mit Röhren ausgestattet.
Der Stromverbrauch war ein mehrfaches gegenüber der heutigen
Halbleitertechnik mit Transistoren und Chips Oder die klassische
Glühlampe; sie verbraucht 5 mal so viel Strom wie die neuen
Stromsparlampen bei gleicher Helligkeit. Die Waschprogramme der
Waschmaschinen sind ebenso energieoptimiert worden wie die Wärmedämmumg
der heutigen Kühlschränke. Die Wärmedämmung
von Gebäuden wurde verbessert. Die Steuerelektronik und Umwälzpumpen
von Heizungsanlagen wurden auch auf möglichst wenig Energieverbrauch
hingetrimmt usw.
Das sind nur einige Gründe, warum der Stromverbrauch eines
Haushaltes mit dem von vor 20 Jahren nur schwer zu vergleichen ist.
Es muß daher nicht verwundern, daß der Verbrauchsanstieg
ausgelöst durch die Spannungserhöhung auf 230 Volt kaum
wahrgenommen wurde.
* Nun ist es an der Zeit, wieder zurückzuschalten. So problemlos
wie damals übernacht in vielen Versorgungsgebieten hochgeschaltet
wurde, kann nun wieder runtergeschaltet werden.
* Die EU-Richtlinie EN 50160 besagt, daß die Spannung 230
Volt +/- 10% betragen soll. D.h. Spannungen zwischen 207 und 253
Volt sind zulässig.
* Ein Ausreizen der heute erlaubten Obergrenze von 253 Volt hätte
sicher eine Beschädigung oder Zerstörung vieler Geräte
zur Folge. Es sind noch viele Geräte im Einsatz die für
220 Volt konstruiert wurden. Siehe Typenschilder der Geräte!
* Messungen an verschiedenen Orten haben ergeben, daß die
Spannung im Tagesverlauf zwischen etwa 230 und 238 Volt schwankt
bei einem Mittelwert von etwa 234 V. Die Schwankungen betragen gerade
mal +/- 4 Volt, dank der gut ausgebauten Niederspannungsnetze hierzulande.
Eine Verringerung von jetzt 234 Volt auf dann 220 Volt mit einer
Schwankung zwischen etwa 216 u. 224 Volt ist immer noch sicher in
der erlaubten Toleranz. Damit wäre die EU-Richtlinie erfüllt.
* Als vor Jahrzehnten noch 220 Volt üblich waren, durfte die
maximale Abweichung 5% betragen (209 bis 231 Volt). Das war machbar
und ist es auch heute!
* Wer mit einem entsprechenden Meßgerät umgehen kann,
möge doch über eine längere Zeit und auch zu verschiedenen
Tageszeiten seine Netzspannung messen und aufzeichnen um sich so
einen Überblick zu verschaffen.
* Bei niedrigerer Netzspannung wird auch weniger Strom verbraucht.
Wer dem widerspricht hat entweder keine Ahnung oder versucht die
Tatsachen zu verschleiern.
* Durch die geringere Netzspannung werden die Geräte geschont
und leben länger.
Eine klassische Glühbirne lebt bei 5% Spannungsreduzierung
doppelt !!! so lange. Die etwas geringere Helligkeit ist fast nicht
erkennbar.
Bei anderen Geräten ist dieser Effekt nicht so stark. Es
wird sich niemand wundern, wenn z.B. nach 7 Jahren der Staubsauger
den Geist aufgibt. Aber er hätte bei 220 Volt womöglich
ein oder zwei Jahre länger gehalten.
* Der Stromkunde wird von der Umstellung gar nichts bemerken. Die
Lichter brennen genauso, der Fernseher und die Waschmaschine funktionieren
wie vorher.
* Der Stromkunde braucht überhaupt nichts unternehmen und
dennoch wird sein Verbrauch gesenkt !!!
* --- Damit wäre eine Stromersparnis von annähernd 10
% zu erreichen --- (Das Verhältnis zwischen Spannungsänderung
und Verbrauchsänderung ist technisch bedingt nicht linear.)
Vom jährlichen Stromverbrauch in Deutschland von 600 TWh
(Terawattstunden = 600 Milliarden KWh = 600 000 000 000 kWh) könnten
10% eingespart werden. Bei einem angenommenen Strompreis von 25
ct/kWh wäre das eine Ersparnis von 15 Milliarden Euro ( = 15000000000,--
Euro) !!!!!
* Das Absenken der Spannung kann in den Mittelspannungsnetzen (meist
10.000 bis 30.000 Volt) durch die regionalen Versorger (z.B. Stadtwerke)
erfolgen. Dies ist ein einfacher Schaltvorgang der über Nacht
erledigt werden kann.
Diese Reduzierung der Mittelspannung wird automatisch über
die vielen Transformator-Stationen eines Versorgungsgebietes (z.B.
Stadt) ins Niederspannungsnetz (Haushaltsstrom) übernommen.
Die Versorgung wird dabei nicht unterbrochen. An der Elektrik der
Haushalte muß nichts verändert werden - der Stromzähler
versieht weiterhin seinen Dienst. Der gewünschte Effekt, die
Steckdosenspannung einer ganzen Stadt zu senken und auch den Stromverbrauch,
wird damit erreicht.
* Jeder regionale Versorger kann jetzt schon diese Umstellung durchführen.
Er muß niemanden fragen solange er in der erlaubten Toleranz
gemäß EU-Richtlinie bleibt. Als vor ca. 20 Jahren hochgeschaltet
wurde, ist dies auch nicht in allen Gegenden gleichzeitig geschehen.
Da gab es Verzögerungen von teilweise mehr als einem Jahr.
* Die Versorger haben Beratungsstellen zum Energiesparen eingerichtet
und apellieren an unser ökologisches Gewissen. Sie lenken damit
von der Eigenverantwortung ab. Dabei sind sie es, die durch ein
Herunterschalten auf 220 Volt den effektivsten Beitrag zum Energiesparen
leisten könnten. Und er würde sich für alle Abnehmer
sofort auswirken.
* Die Verringerung der Netzspannung muß nicht gleichzeitig
landesweit durchgeführt werden. Jeder lokale Versorger der
die Verantwortung über sein Netz hat, kann sich dafür
entscheiden und diese durchführen ohne aus der EU-Richtlinie
auszuscheren. Denn er hält ja die geforderte Spannungshöhe
ein.
Er könnte an Glaubwürdigkeit gewinnen, was das Eintreten
für wohlverstandenes Energiesparen anbelangt, indem er mit
gutem Beispiel vorangeht.
* Der überregionale europaweite Energieverbund würde
trotz dieser Umstellung so funktionieren wie bisher, weil das Hochspannungsnetz
(100.000 bis 400.000 Volt), in dem der weiträumige Energieaustausch
stattfindet, nicht angetastet wird.
* Durch die Einsparung aufgrund einer solchen Spannungsreduzierung
werden Standby-Kraftwerke als Kaltreserve überflüssig.
Die herbeigeredete Atomlücke ist, wenn überhaupt, nur
minimal.
* Übrigens: Durch den Atomausstieg freigewordene Leitungen
können nun den Strom aus der Nordsee transportieren und die
Windräder dort müssen nicht mehr stillstehen, weil keiner
den Strom abnehmen konnte.
* Bitte
- diskutieren und recherchieren Sie diesen Sachverhalt
- bringen Sie das an die Öffentlichkeit und in die Politik
- verbreiten Sie diese Mail aber antworten Sie bitte NICHT (Antworten
werden automatisch gelöscht)
* Weil beim Thema Stromverbrauch immer wieder Verwirrung herrscht
- bitte nicht verwechseln:
Die elektrische Spannung wird in Volt (V) gemessen.
Watt (W) und Kilowatt (kW) ist die elektrische Leistung (1 kW =
1000 W).
Die Kilowattstunde (kWh) ist die Energie (Arbeit) die der Stromzähler
anzeigt.
Ein Bügeleisen mit 1000 Watt (= 1 kW) verbraucht 2 Kilowattstunden
(= 2 kWh) in 2 Stunden.
Eine Lampe mit 100 Watt verbraucht in 20 Stunden auch 2 kWh (0,1
kW * 20 Std = 2 kWh)
Auf eine saubere Zukunft :-)
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